Das Engagement für mehr Nachhaltigkeit steht unter Druck.
Über den aktuellen Stand der Kommunikation in der Nachhaltigkeitstransformation konnte ich vor wenigen Tagen mit rund 50 Mitgliedern der Deutsche Public Relations Gesellschaft e. V. (DPRG) diskutieren. Die gute Nachricht vorweg: Nach Auswertung mehrerer Studien und Umfragen kann ich sagen: Die aktuelle Lage der Nachhaltigkeit ist besser als die Stimmung.
Nach meiner Überzeugung sind vier grundlegende Aspekte dafür verantwortlich, dass die Nachhaltigkeitstransformation in Unternehmen derzeit stockt.
These 1: Die Nachhaltigkeitstransformation ist kein Change, sondern ein Lern- und Entwicklungsprozess. Verlauf, Dauer und Ergebnis sind offen. Das Tempo wird maßgeblich durch externe Faktoren bestimmt.
These 2: Die Funktion der Nachhaltigkeitskommunikation in Organisationen geht über Information, Begleitung und Moderation hinaus. Sie „erzeugt“ die Transformation durch informelle Kommunikation und hält sie durch laufende formelle Anschlusskommunikation am Leben.
These 3: Eine erfolgreiche Nachhaltigkeitstransformation gelingt, wenn dadurch nicht nur Wertschöpfung bei Unternehmen entsteht, sondern bei allen relevanten Stakeholdern („Shared Value“).
These 4: Das Kommunikationsmanagement muss sich auf Beziehungs- und Beteiligungsstrategien umstellen und soziale Aspekte stärker in den Fokus rücken.
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