Short Cuts

Wie schaffen es Organisationen Menschen zu begeistern?

17.06.26

Keine einfache Frage

Sie wurde mir vor zwei Tagen auf einem Panel der internationalen Hilfsorganisation Humedica e.V. gestellt. Mit Blick auf die Ergebnisse der aktuellen Gallup-Engagement-Studie eine schwierige Frage: Nur etwa jeder zehnte Mitarbeitende fühlt sich mit ihrem/seinem Unternehmen emotional verbunden. Rund drei Viertel haben eine geringe Bindung.

Wie kann da Begeisterung entstehen?

Sicher ist: Begeisterung ist kein linearer Mechanismus – hier ein Impuls und schon kommt der Effekt. Sie ist eine ansteckende Energie, ein starker positiver emotionaler Funke springt über und entfacht ein Feuer. Aber sie ist mehr.

Wenn mich jemand oder etwas anspricht, berührt, relevant ist, Substanz besitzt und Sinn gibt. Ganz im Sinn des Wortes „be-GEIST-ern“. In seinem Ursprung bedeutet es „mit Geist erfüllen“, eng verwandt mit „Enthusiasmus“ und „Inspiration“. In diesem Sinn ist Begeisterung auch ein Kommunikationsphänomen.

Wenn Organisationen Mitarbeitende, Kunden und Geldgeber begeistern möchten, müssen sie kommunizieren: Beziehungen aufbauen, das Besondere zeigen, wofür sie stehen, was ihr Sinn ist. Zuhören, Fragen stellen und Gemeinsamkeiten herstellen, Werte teilen. Dabei müssen Führungskräfte vorangehen.

Mich hat begeistert, in welch beeindruckender Weise dies die Redner des Humedica-Abends in ihrer Arbeit verwirklichen:

  • Höhenbergsteigerin Billi Bierling
  • Profi-Kanute und Olympia-Bronze-Medaillengewinner Noah Hegge OLY
  • Stars4Kids-Gründer Martin Schäfer
  • Arzt und humanitärer Helfer Dr. Johannes Höß
  • Humedica-Vorstand Johannes Peter

Mehr über die Einsatztrainings von Humedica e.V. erfahrt Ihr auf der Website der Organisation.

(Foto: Humedica)